Integrationsbeauftragte und Verfassungsschutz setzen Aufklärungsarbeit fort

„Zweiter regionaler Sicherheitsdialog – Integration, Fremdenfeindlichkeit und islamistischer Extremismus“

Heute startet der „Zweite regionale Sicherheitsdialog – Integration Fremdenfeindlichkeit und islamistischer Extremismus“ in Potsdam. Die Veranstaltungsreihe wird vom brandenburgischen Verfassungsschutz in Kooperation mit der Landesintegrationsbeauftragten angeboten. 80 Teilnehmer werden erwartet. Es ist die erste von insgesamt vier Veranstaltungen im Land. Damit werden die „Regionalen Sicherheitsdialoge“ fortgesetzt. In den Jahren 2009 bis 2011 nahmen daran rund 1.000 Interessierte teil.

Der „Zweite regionale Sicherheitsdialog“ befasst sich mit der aktuellen Lage von Zuwanderern in Brandenburg. Darüber hinaus werden rechtspopulistische Entwicklungen mit Blick auf Islamfeindlichkeit thematisiert. Auf dem Programm steht ebenfalls der Salafismus. Dahinter verbergen sich islamistische Extremisten, die die freiheitliche demokratische Grundordnung ablehnen. Salafisten nutzen gezielt Elemente von Jugendkulturen und drängen verstärkt an die Öffentlichkeit. Die jüngsten Festnahmen in Nordrhein-Westfalen zu Verhinderung eines Anschlages betrafen das salafistische Milieu.

Der „Zweite regionale Sicherheitsdialog – Integration, Fremdenfeindlichkeit und islamistischer Extremismus“ richtet sich an Mitarbeiter von Verwaltungen und Schulen, an Mitglieder von Vereinen sowie an Angehörige weiterer Institutionen. Sie sollen dabei unterstützt werden, ein vertieftes Verständnis für Fragen der Integration zu entwickeln. Die Veranstaltung soll ebenso dabei helfen, islamistisch-extremistische sowie fremdenfeindliche Propaganda und deren Wechselwirkungen noch besser zu entlarven.


eingestellt am 17.04.2013