Integrationsbeauftragte und Verfassungsschutz setzen Aufklärungsarbeit fort

„Sicherheitsdialog – Lage der Migranten, Salafismus und steigende Flüchtlingszahlen aus Tschetschenien.“

Am 9. Oktober 2013 fand an der Fachhochschule der Polizei der „Sicherheitsdialog – Lage der Migranten, Salafismus und steigende Flüchtlingszahlen aus Tschetschenien“ statt. Mit nunmehr insgesamt 24 ganztägigen Veranstaltungen hat die Landesintegrationsbeauftragte in enger Kooperation mit dem Verfassungsschutz intensive Aufklärungsarbeit zum Thema Islamismus betrieben. Nahezu 1400 Interessierte nahmen dieses Angebot wahr.

In den letzten Monaten ist die Zahl der Migranten von Tschetschenen nach Brandenburg signifikant angestiegen. Darunter sind auch Personen, die eine Islam-Auslegung vertreten, die mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung nicht vereinbar ist. Andere Migranten werden zum Teil massiv unter Druck gesetzt. Auch in Brandenburg gab es bereits gewalttätige  Übergriffe. Um über die Lage der Migranten in Brandenburg und die möglichen Sicherheitsrisiken  zu informieren sowie die Hintergründe im Nordkaukasus zu beleuchten, haben Verfassungsschutz und Landesintegrationsbeauftragte Spezialisten aus unterschiedlichen Sicherheitsbehörden eingeladen. Daneben referierten Vertreter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und der Zentralen Ausländerbehörde in Eisenhüttenstadt zur aktuellen Lage und zeigten Handlungsoptionen auf. 

Die Informationsveranstaltung richtete sich an Mitarbeiter von Ausländerbehörden, betroffene Verfassungsschutzbehörden sowie die Polizeibediensteten des Landes Brandenburg. Mit 170 Teilnehmern war die Veranstaltung ausgebucht.


eingestellt am 14.10.2013