Verfassungsschutz durch Aufklärung

Verfassungsschutzbericht als elektronisches Buch verfügbar

Potsdam – Elektronische Bücher (E-Books) und entsprechende Lesegeräte erfreuen sich wachsender Beliebtheit. 2012 wurden deutschlandweit insgesamt 144 Millionen Euro mit E-Books umgesetzt. 2013 hat sich dieser Wert verdoppelt. 2017 sollen die Umsätze auf über 850 Millionen Euro steigen. Bereits jetzt sind Hundertausende Titel verfügbar.

Brandenburgs Verfassungsschützer haben darauf reagiert. Bis 2011 lagen Jahresberichte nur als PDF-Datei und in gedruckter Form vor. Seit 2012 gibt es sie auch als E-Books. Der neueste Verfassungsschutzbericht ist ab sofort in diesem Format auf der Seite www.verfassungsschutz.brandenburg.de verfügbar. Zurzeit bietet nur der brandenburgische Verfassungsschutz diesen Service an. Innenminister Ralf Holzschuher: "Der Verfassungsschutz ist ein Demokratie- und Informationsdienstleister. Er sammelt Informationen über extremistische Bestrebungen, wertet sie aus und veröffentlicht zusammenfassende Berichte. Das stärkt unsere Demokratie. Hierbei ist es wichtig, auf technische Entwicklungen zu reagieren und neue Bedürfnisse zu berücksichtigen. Dem E-Book gehört hierbei die Zukunft."
 
E-Books lassen sich auf Computern, Notebooks, Smartphones und weiteren Geräten nutzen. Die Schriftgröße lässt sich individuell einstellen und der Text passt sich dynamisch an das Display des Lesegeräts an. Das ist praktisch und darüber hinaus eine große Hilfe für Menschen mit Sehschwächen. Genutzt werden vom brandenburgischen Verfassungsschutz zwei sehr beliebte Formate: "epub" und "mobi".

Auf die Veröffentlichung gedruckter Publikationen wird der Verfassungsschutz Brandenburg jedoch nicht verzichten, da die Nachfrage sehr hoch ist. E-Books sind eine wichtige Ergänzung des Angebots.


Pressemitteilung des Ministeriums des Innern des Landes Brandenburg
Nr. 025/14 vom 18.04.2014