Extremograph neu aufgelegt

Verfassungsschutz informiert über extremistische Strukturen in Brandenburg

Potsdam – Der Verfassungsschutz hat den „Extremograph Brandenburg“ jetzt neu aufgelegt. Auf dem großformatigen Plakat werden extremistische Standorte und Strukturen übersichtlich und auf einen Blick dargestellt, wie der Sprecher des Innenministeriums, Ingo Decker, heute in Potsdam mitteilte.

Im Bereich Rechtsextremismus dokumentiert der "Extremograph Brandenburg 2014" die Orts- und Kreisverbände der NPD sowie die Verteilung ihrer kommunalen Mandate. Ebenso werden neonationalsozialistische "Freie Kräfte", Hass-Bands, Immobilien sowie das Gewaltpotenzial dargestellt. Beim Linksextremismus werden autonome Gruppen, die "Rote Hilfe" und die DKP abgebildet. Zudem zeigen Verlaufsdiagramme die Entwicklung politisch motivierter Gewaltstraftaten und extremistischer Personenpotenziale seit 1992. So werden auch langfristige Entwicklungstrends sichtbar.

Verfassungsschutz-Chef Carlo Weber: "Unsere Kernaufgabe ist der Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Dafür beobachten wir extremistische Bestrebungen. Unsere Erkenntnisse verstauben aber nicht in Panzerschränken. Als Partner der Zivilgesellschaft unterrichten wir vielmehr regelmäßig die Öffentlichkeit und weisen auf Gefahren hin. Das stärkt unsere wehrhafte Demokratie. Diese Aufklärungsarbeit wird durch den 'Extremograph' sinnvoll ergänzt."

Der "Extremograph Brandenburg 2014" kann als Plakat bestellt werden und steht als PDF-Datei zum Download bereit.


Pressemitteilung des Ministeriums des Innern des Landes Brandenburg, Nr. 048/14 vom 13.07.2014