Bund startet Initiative "Orte der Vielfalt"

Bundesregierung stärkt Kommunen im Kampf gegen Extremismus

Die Bundesregierung unterstützt mit der Initiative „Orte der Vielfalt" die Kommunen beim Kampf gegen politischen Extremismus. Ziel der Initiative ist es, möglichst viele Kommunen und Akteure der Zivilgesellschaft in ganz Deutschland dafür zu gewinnen, sich vor Ort für Vielfalt und gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu engagieren.

Die Bundesregierung wird vertreten durch das Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesministerium des Innern und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Bis zum Jahr 2010 können auch die brandenburgischen Kommunen ab 10.000 Einwohnern um die Auszeichnung „Ort der Vielfalt" wetteifern. Die Bundesregierung zeichnet diejenigen Kommunen öffentlich aus, die eine Erklärung für Vielfalt, Toleranz und Demokratie unterzeichnen, mit Leben füllen und im Wettstreit um den Titel bestehen. Nach der feierlichen Verleihung des Ehrentitels dürfen sich die ausgezeichneten Kommunen mit dem Zusatz „Ort der Vielfalt" schmücken.

Ein Ziel der Initiative des Bundes ist, dass Kommunen und Sicherheitsbehörden sich gegenseitig informieren und systematisch zusammenarbeiten.

Die Verfassungsschutzbehörde des Landes Brandenburg unterstützt bereits seit Jahren die Kommunen und Institutionen des Landes mit Expertenwissen zum politischen Extremismus. Regelmäßige Informationsveranstaltungen und die Zusammenarbeit bei aktuellen Ereignissen - beispielsweise bei rechtsextremistischen Demonstrationen - gehören zum Angebot der Verfassungsschutzbehörde. 

 

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.orte-der-vielfalt.de