Materieller Geheimschutz

Verschlusssachen schützen

Verschlusssachen dürfen nur vertrauenswürdigen Personen (personeller Geheimschutz) zugänglich gemacht werden. Aber an allen Stellen, wo sie eingehen und aufbewahrt werden, müssen sie auch durch organisatorische und technische Sicherheitsmaßnahmen geschützt werden. Verschlusssachen bestehen nicht nur aus Schriftstücken: Es kann sich auch um Zeichnungen, Karten, Fotokopien, Lichtbildmaterial, elektronische Datenträger, elektrische Signale, Geräte, technische Einrichtungen oder das gesprochene Wort handeln. Entsprechend vielgestaltig ist die Sicherung. Hierzu gehören Zugangskontrollen, Be- und Überwachungsmaßnahmen, auch der Panzerschrank.

Hoher Sicherheitsstandard

Einzelheiten der Kennzeichnung, Aufbewahrung, Verwaltung und des Transports von Verschlusssachen sind in der "Verschlusssachenanweisung für die Behörden des Landes Brandenburg" festgelegt. Diese Vorschrift setzt den gleichen Sicherheitsstandard wie entsprechende Anweisungen des Bundes und der anderen Bundesländer.

Der Verfassungsschutz berät andere Behörden, wie sie ihre Verschlusssachen wirkungsvoll und trotzdem kostengünstig schützen können.