Fremde Nachrichtendienste

Methoden der Spionage

Nicht nur im Film, sondern ganz real setzen fremde Nachrichtendienste immer noch die "klassischen" Formen der Spionage ein: Agentenfunk, "tote Briefkästen", Geheimschreibverfahren, konspirative Treffen zwischen Führungsoffizier und Agent. Diskussions- oder Geschäftspartner werden, ohne dass sie es bemerken, abgeschöpft.

Eine wichtige Rolle spielen häufig die Legalresidenturen: Botschaften, Konsulate und offizielle Ländervertretungen.

Interesse für Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Rüstung

Die meisten Staaten unterhalten Nachrichtendienste, die, je nach politischer Position und wirtschaftlichem Entwicklungsstand des Landes, mehr oder minder intensiv Auslandsspionage betreiben. Viele sind in Deutschland aktiv.

Sie sind damit beauftragt, in breiter Front Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Rüstung auszuforschen. Manche sind vor allem darum bemüht, Proliferationsaktivitäten anzubahnen.

Druck auf Oppositionelle

Spione vor allem aus dem Nahen Osten wollen Erkenntnisse über in Deutschland lebende Oppositionelle gewinnen und deren Organisationen unterwandern. Häufig wenden sie Nötigung und Einschüchterung an. Auf einem anderen Blatt steht, dass einige dieser Exilorganisationen selber extremistische Ziele verfolgen.