Parteien

Alle linksextremistischen Parteien in Deutschland sind Splitterparteien. Wenn sie doch einmal eigenständig zu Wahlen antreten, ernten sie stets minimale Ergebnisse. Nennenswert sind die folgenden:
  • "Deutsche Kommunistische Partei" (DKP)
  • "Kommunistische Partei Deutschlands" (KPD)
  • "Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands" (MLPD)

Die orthodox-kommunistische DKP wurde vom Zusammenbruch des sozialistischen Lagers besonders hart getroffen.

Denn seit sie auf die finanzielle Unterstützung durch die "Sozialistische Einheitspartei Deutschlands" (SED) verzichten muss, stehen ihr nur noch geringe Mittel zur Verfügung. Außerdem verließen zahlreiche junge und aktive Mitglieder die Partei. Dennoch versteht sich die DKP nach wie vor als revolutionäre Partei der Arbeiterklasse. Sie ist nunmehr auch in Brandenburg vertreten.

Die KPD, 1990 noch in der DDR von ehemaligen SED-Mitgliedern gegründet, sieht sich als rechtmäßige Nachfolgerin der KPD Liebknechts, Thälmanns und Piecks. Sie agiert fast ausschließlich in Ostdeutschland.

Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)Auch die MLPD verspricht, einen "echten Sozialismus" aufzubauen. Dabei beruft sie sich auf die Lehren von Mao Zedong. Sie wirbt ihre Anhänger vor allem in Industriebetrieben.

Von den zahlreichen trotzkistischen Kleingruppen haben sich einige wenige als Partei registrieren lassen, so die "Partei für Soziale Gleichheit" (PSG).